Faszination Bauerngarten

Tipps zur Planung, Bepflanzung und Pflege

Ein Bauerngarten ist der Traum vieler Gartenbesitzer. In diesem Artikel wollen wir Ihnen einige hilfreiche Tipps geben, wie Sie einen schönen Bauerngarten anlegen und pflegen können.

Bauerngarten gestalten

Gärten gelten als Ort der Entspannung und beliebter Rückzugsort im hektischen Alltag. Insbesondere Bauerngärten mit ihrer bunten Mischung aus Nutz- und Zierpflanzen erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

Obwohl die wild-romantische Gestaltung rustikal und natürlich wirkt, sollten Wege, Zäune und Bepflanzung gut geplant sein, damit Sie lange Freude an Ihrem Bauerngarten haben. Wir haben die besten Tipps zur Anlage eines Bauerngartens für Sie zusammengestellt!

Einen Bauerngarten planen

Charakteristische Naturmaterialien im Vordergrund

Zwar steht die Natürlichkeit beim Bauerngarten im Vordergrund, eine gründliche Planung erleichtert Ihnen später die Arbeit erheblich.
Daher sollten Sie zunächst Grundriss und Begrenzungen des Gartens planen. Der klassische Bauerngarten hat einen rechteckigen, häufig sogar quadratischen Grundriss, der von einem rustikalen Holzzaun umrandet wird.

Staketenzaun kaufen

Die sogenannte Einfriedung ist ein charakteristisches Gestaltungselement des Bauerngartens und erfüllt mehrere Funktionen. Durch die klare Begrenzung wird ein „geordnetes Chaos“ geschaffen. Zudem hält ein Zaun tierische Gäste von Ihren Beeten fern und dient Kletterpflanzen als Rankhilfe.

Traditionell werden Bauerngärten mit einem klassischen Latten- oder Staketenzaun begrenzt, die die natürliche Gestaltung dezent unterstreichen.

Eine große Auswahl hochwertiger Zäune, Tore und Dekoelemente für Ihren Bauerngarten finden Sie unter  https://www.staketenzaun.biz/.

Flächen- und Weggestaltung

Sind Begrenzung und Eingangsbereich geplant, geht es an die Flächengestaltung. Meist erfolgt die Anlage in einfachen geometrischen Mustern, eine Wegekreuz mit akzentuiertem Mittelpunkt kann eine gute Basis sein. Neben den Zäunen sollten Sie auch die Wege mit Naturmaterialien gestalten, um die natürlich wilde Art eines Bauerngartens zu unterstreichen.

Pflege Bauerngarten

Wege aus Rasen, Kies oder Rindenmulch sind kostengünstige Varianten, Natursteinbeläge sind etwas eindrucksvoller und beständiger. Je nach geplanter Bepflanzung bietet es sich auch an einzelne Beete zum umranden.

Hier bieten sich von niedrigen Mäuerchen, über kleine Hecken bis hin zu Weidenzäunchen zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten und auch eine Kombination aus verschiedenen Elementen kann einen gewollt ungeplant wirkenden Gesamteindruck ergeben.

Den Bauerngarten bepflanzen

Üppig und bunt durchs ganze Jahr

Sind Planung und Anlage des Gartenprojektes abgeschlossen, geht es endlich an die Kernaufgabe: das Gärtnern. Das Schöne an einem Bauerngarten ist, dass er Nutz- und Zierpflanzen kombiniert und dadurch besonders üppig wirkt.

Im Gemüsegarten können Sie ihre liebsten Gemüsesorten anpflanzen oder sich an exotischen Gewächsen und erlesenen Kräutern versuchen, während die Blumenbeete nebenan ein herrlich duften.

Durch die kombinierte Bepflanzung wird der Bauerngarten zu einer Oase für alle Sinne: das Auge erfreut sich am bunten Blütenmeer, während Sie sich durch ihren Garten naschen und dabei Vogelgezwitscher und Sonne genießen können.

Es gibt keine festen Regeln für den Bauerngarten, doch vor allem die sogenannten Bauerngartenpflanzen fehlen eigentlich nie: zu Ihnen zählen Lavendel und Hortensien, die nicht nur toll aussehen, sondern auch herrlich duften.

Gartenweg für Bauerngarten

In Kombination mit Margeriten, Rosen, Wicken, Dahlien, Kapuzinerkresse und leuchtende Sonnenblumen wird Ihr Garten zu einer echten Augenweide. Wenn Sie bei der Anlage darauf achten, Pflanzen auszuwählen, die im Wechsel blühen und reifen werden Sie das ganze Jahr Freude an Ihrer grünen Oase haben.

Die Mischkultur des Bauerngartens ist nicht nur ein optisches Highlight, sondern hat auch funktionelle Vorzüge: die Kombination aus Gemüsebeeten, Kräuterecken und Blumen nutzt die Bodenfläche optimal aus und fördert die Gesundheit des Bodens.

Mit ihrer bunten Blumenmischung  werden Sie Bienen und nützliche Insekten anziehen, die Ihre Nutzpflanzen bestäuben – und ganz nebenbei setzen Sie sich gegen das Bienensterben ein und tun etwas für die Umwelt.

Je nachdem wie viel Platz Sie zur Verfügung haben, können auch Obstbäume ein Bestandteil des Bauerngartens werden. Man kann sowohl mehrere Bäume am Rand des Gartens platzieren oder auch einen einzelnen Baum in den Mittelpunkt stellen.

Besonders geeignet sind Hochstamm-Obstbäume wie Kirsche, Apfel, Birne, Mirabelle oder Pflaume.  Mit etwas Geduld werden Sie von leckeren Früchten und einem lauschigen Schattenplatz profitieren können.

Doch Vorsicht, ganz unbedacht sollten Sie nicht drauf los pflanzen: Auch unter Pflanzen gibt es gute und schlechte Nachbarschaften und es lohnt sich, die Charakteristika der einzelnen Gewächse zu recherchieren, um die bestmögliche Anordnung herauszufinden.

Einen Bauerngarten hegen und pflegen: So geht’s!

Wenn Sie im Frühjahr Ihren Bauerngarten neu anlegen, sollten Sie aus den Vollen schöpfen, um im Sommer einen üppig blühenden Garten genießen zu können.
Pflanzen Sie eine großzügige Auswahl verschiedenster Sommerblumen, Stauden und Kräuter. Vor allem Stauden sind dankbare Pflanzen für einen neuen Garten. Bei guter Pflege wachsen beispielsweise Glockenblumen, Kugeldisteln oder Lupinen jedes Jahr wieder.

Gartengestaltung

Zudem sollte auch bei der Auswahl und Aufzucht der Pflanzen die Natürlichkeit im Vordergrund stehen. Heimische Pflanzen und Saatgut findet man vor allem in lokalen Gärtnereien und auf Wochenmärkten.

Auch der Pflanzentausch mit befreundeten GärtnerInnen kann eine schöne Möglichkeit sein, die Bandbreite im eigenen Garten zu erweitern. Auf chemische Düngemittel sollte in einem Bauerngarten verzichtet werden. So können Sie ihr Gemüse bedenkenlos genießen und tun der Umwelt etwas Gutes.

Zur Pflanzenpflege gibt es eine Vielzahl organischer Alternativen: Legen Sie sich beispielsweise einen Kompost an, auf dem Sie Ihre Pflanzabfälle entsorgen und gleichzeitig von dem guten Boden profitieren können.

Auch Hornspäne, Regenwurmhumus, Mist oder die sogenannte Gründüngung können Ihren Ertrag merklich steigern.

Unser Tipp für Sie

Übernehmen Sie sich nicht. Ein Bauerngarten sollte ein Ort der Entspannung sein und gerade als Neuling ist es gegebenenfalls eine Überlegung wert, sich zunächst auf Zierpflanzen zu beschränken. 

Garten anlegen

Diese benötigen deutlich weniger Zuwendung als ein Nutzgarten und bieten schnelle Erfolge. Wenn Sie sich langsam steigern kommt keine Überforderung auf und der Bauerngarten ist ein Projekt, an dem Sie jahrelang Freude haben werden!

Weitere tolle Ideen und Tipps, wie Sie Ihren Bauerngarten anlegen, pflegen und halten können finden Sie auf der Homepage von www.mein-schoener-garten.de.

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