Nachhaltiger Garten:
Das können Sie tun!

Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema, dass immer mehr Bedeutung gewinnt – zu Recht. Wie Sie es auch in Ihrem Garten leben können, verraten wir Ihnen in diesem Artikel...

Nachhaltigkeit im Garten

In unserer heutigen Zeit wird das Thema Umweltschutz zu Recht immer größer geschrieben. Manchmal mag man bei all den Informationen über die vielen Umweltsünden, die Tag täglich begannen werden, beinahe verzweifeln. Doch jeder sollte sich darüber im Klaren sein, dass er selbst viel zu einer intakten Umwelt beitragen kann.

Jeder kann die Umwelt mit seinem persönlichen Handeln ein kleines Stück entlasten. Das fängt zum Beispiel im Garten an, hier könnte man sich an vielen Punkten für eine viel größere Nachhaltigkeit entscheiden.

Wasser, die Quelle allen Lebens

Während viele Menschen auf dieser Welt nicht nur hungern und Durst haben, wird hierzulande das Wasser geradezu schändlich verschwendet. Im eigenen Garten könnte man diese Verschwendung gewinnbringend eindämmen, indem man sich entschließt, ab jetzt das Regenwasser zum Gießen zu verwenden.

Garten Wässern im Mai

Der Aufwand ist nicht hoch, denn es reicht bereits aus, an den Fallrohren an Dachrinnen spezielle Regenwasserklappen anzubringen, um so das Regenwasser in einer Regenwassertonne aufzufangen. Das schont nicht nur unsere Ressourcen, sondern auch den Geldbeutel, weil der Wasserverbrauch merklich sinkt.

Eine Solaranlagen für den eigenen Garten

In den Gärten befinden sich inzwischen viele solarbetriebene Leuchten. Das ist nicht nur sehr schön anzusehen, sondern auch noch äußerst praktisch, da man hier auf das lästige Kabelverlegen verzichten kann. Viele Poolbetreiber haben sich längst für solarbetriebene Pumpen entschieden.

Doch man kann das Ganze noch toppen. In vielen Gärten finden sich heutzutage Gartenhäuser, warum also nicht einfach deren Dachfläche nutzen, um Solaranlagen darauf zu befestigen?

Wenn Sie eigene Solaranlagen in Ihrem Garten verwenden, können Sie ab jetzt den Strombedarf im heimischen Garten selber decken.

Gartengeräte - Handarbeit ist im Trend

Wer den Rückschnitt seiner Pflanzen häufiger einmal mit einem Handgerät vornimmt, der schont die Umwelt. Viele Pflanzen sehen nach einem Schnitt per Hand sowieso deutlich besser aus. Gerade eine Kirschlorbeerhecke sieht nach dem Einsatz einer elektrischen Heckenschere häufig sehr zerrupft aus.

Der Buchsbaum wächst sehr langsam, insofern fällt hier auch wirklich nicht besonders viel Grün an. Er lässt sich nicht nur problemlos mit der Hand bearbeiten, sondern häufig fällt die Form dann auch sehr viel filigraner aus.

Kompost ist gewinnbringend für den Garten

Wer seine eigenen Küchenabfälle kompostiert, sorgt nicht nur für weniger Müll, sondern produziert ganz nebenbei auch noch nährstoffreichen Humus. Gekaufter Dünger kommt zudem kaum an den eigenen Kompost heran. Der Boden des Gartens wird so mit wertvollen Inhaltsstoffen versorgt und die Pflanzen bedanken sich mit einem prächtigen Wachstum.

Kompost anlegen

Außerdem wandert nichts mehr unnötig in den Restmüll, was natürlich zur Müllvermeidung beiträgt. Im Handel sind inzwischen viele unterschiedliche Kompostbehälter verfügbar, die das Kompostieren wirklich kinderleicht machen.

Pflanzkübel – aber bitte nicht aus Kunststoff

Garten ist Natur, warum also ausgerechnet hier mit Kunststoff arbeiten. Natürlich sind bepflanzte Kübel im Garten, auf der Terrasse oder vor der Haustür ein echter Hingucker, doch es gibt wirklich tolle Alternativen zu Kunststoff. Wie wäre es mit zum Beispiel mit Ton oder Terrakottatöpfen. So bleibt Natur auch wirklich Natur!

Blumen müssen zudem auch nicht zwangsläufig in Plastikkisten zum besseren Transport gekauft werden. Auch hier gibt es gute Alternativen. Transportbehälter aus Pappe beispielsweise, oder man nutzt die von einigen Gärtnereien angebotenen "Bring-back-Pfandkisten". Sind die Pflanzen sicher zu Hause angekommen, so kann man die Kisten einfach wieder zurückbringen.

Gärtnern ganz ohne Chemie

Wer den Boden in seinem Garten regelmäßig auflockert und vom Unkraut befreit, der schont nicht nur das Bodenleben, sondern steigert auch gleichzeitig dessen Wasserspeicherkapazität. Außerdem hilft auch eine dichte Bepflanzung, denn sie gibt Unkraut erst gar keine Chance zum Sprießen.

Boden auflockern

Der eigene Garten bietet sich aber sicher auch an, um eigenes Gemüse darin zu kultivieren. Auch hier kann man sehr viel schonender und vor allem nachhaltiger und umweltbewusster vorgehen.

Anstelle von Folien und Kunststoffnetzen, kann mehr besser ein engmaschiges Gemüseschutznetz oder Gartenvlies aus Bio-Baumwolle benutzen. Diese ökologische Variante schützt die Aussaat vor Frost und wehrt ebenso gut Schädlinge ab. Ein weiterer großer Vorteil: Ist das Netz nicht mehr gebrauchstüchtig, kann man es einfach auf den eigenen Kompost legen. Später dient es dann erneut wieder als perfekter Dünger. Die Umwelt wird entlastet, weil nicht schon wieder Kunststoffe im Müll landen.

Das Insektenhotel

Ein solches Hotel lässt sich ganz einfach selber bauen. Man nehme einen Holzklotz und bohre in die Längsseiten Löcher. Sie sollten ungefähr zwischen 5 und 10 tief sein und einen Durchmesser von 2 bis 10 Millimetern haben.

Bienenhotel

Es gibt einige Wildbienenarten, die ihre Eier in diese Röhren legen. Nicht vergessen: Die Bienen gehören zu den wichtigsten Bestäubern im Garten.

Singvögel sind die besten Schädlingsbekämpfer überhaupt. Blattläuse haben keine Chance. Wer möchte, dass sich die Vögel im eigenen Garten richtig heimisch fühlen, der sollte auch entsprechende Nistkästen anbieten. Je nach Vogelart werden sie dann in den Baum oder an die Hauswand gehängt.

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Bilder: Pixabay.com