Rank- und Rosenbögen

Rank- und Rosenbögen sind das Highlight in jedem Garten. Die wichtigsten Informationen finden Sie hier!

Rosenbogen kaufen

Rosenbögen - einfach märchenhaft schön

Ein Rosenbogen ist in erster Linie natürlich eine perfekte Rankhilfe für Spalierrosen und andere Kletterpflanzen wie Clematis, Efeu, Geißblatt oder Goldregen.

Aber gleichzeitig kann man mit ihm auch Gartenbereiche abtrennen, eine Wege-und Blickachse richtig betonen oder den Eingangsbereich zu einem Grundstück oder Garten einen besonderen Blickfang verleihen.

In Kombination mit einer Sitzgruppe kann man sich darüber hinaus seine ganz eigene Wohlfühloase für ruhige Stunden zum Entspannen schaffen.

Rosenbögen gibt es in den verschiedensten Variationen, sodass hier für jeden Geschmack etwas dabei ist. Wir wollen Ihnen die gängigsten Modelle vorstellen und Sie mit Informationen zu Rosenbögen versorgen.

Der klassische Rosenbogen

Der klassische Rosenbogen wird in der Regel aus Metall hergestellt. Die Pflanzen erhalten durch die seitlich verzierten Streben einen zusätzlichen Halt. Der klassische Rosenbogen lässt sich sehr leicht aufbauen. Sie müssen lediglich die Seiten zusammenstecken und verschrauben. Anschließend wird er dann durch eine Steckvorrichtung im Erdboden geankert.

Rosenbogen mit Tor

Rankhilfe mit TorHier handelt es sich um einen ganz normalen klassischen Rosenbogen, derlediglich mit einem integriertem Tor erweitert wurde.

Diese Variante eignet sich besonders gut für den Eingangsbereich zu einem Grundstück oder Garten, aber auch zur Abtrennung von einzelnen Gartenbereichen.

Der Bogen sollte immer so errichtet werden, dass das Tor leicht hängend über dem Boden angebracht wird, damit es sich auch leicht öffnen lässt.


Rosenbogen mit Bank

Die Konstruktion dieses Modelles ist meist sehr stabil und aus Stahl gefertigt. Größtenteils wird der Rosenbogen als Stecksystem angeboten und ist auch dementsprechend leicht aufzubauen. Beide Seitenteile sind mittels einer bequemen Bank verbunden. Mit schönen duftenden Rosen bepflanzt kann dieses Highlight zu einer entspannenden Ruhepause nach der Gartenarbeit einladen.

Rosenbogen „Pavillon“

Diese Art Rankhilfe gibt den Pflanzen mehr Platz, um sich richtig auszubreiten. Schön dicht bewachsen in Kombination mit Sitzelementen wird der Blumenpavillon zu einer unvergleichlichen Ruheoase im eigenen Garten - egal, ob zum Entspannen, bei einem schönen Buch oder auch für gesellige Runden bei Kaffee und Kuchen.


Rosen-Halbbögen

halbe Rankhilfe

Diese Bögen sind auch unter der Bezeichnung als Halbe Rosenbögen oder Wandbögen bekannt.

Wie der letztere Name es schon sagt, erfolgt die Befestigung mit einer Seite an der Wand. D

er Halbbogen bietet einen gelungenen Übergang zum Garten und ganz nebenbei erhält dabei die Wand ein schönes Aussehen.

Ein tollen Effekt hat es, wenn durch mehrere Halbbögen eine Art Laubengang konstruiert wird.

Geeignete Materialien

Im Handel sind Rosenbögen aus Holz und Stahl erhältlich.
Wer über handwerkliche Fähigkeiten verfügt, kann sich natürlich auch aus Holz ein ganz persönlichen Modell  nach eigenen Vorstellungen selbst bauen. Gartenliebhaber mit weniger Zeit können einen Rosenbogen kaufen oder im Internet bestellen. 

Ein Rosenbogen aus Stahl ist im Gegensatz zu Holz robuster und auch haltbarer. Stahl eignet sich für eine sehr feine filigrane Bauweise. Teilweise ist er unter der Menge von Rosenblüten nicht mehr sichtbar, sondern dient lediglich als Stütze und Formvorgabe.

Modelle aus Stahl sind entweder pulverbeschichtet, feuerverzinkt, lackiert oder man erhält sie auch völlig unbehandelt. Letztere Variante bildet nach einiger Zeit eine schöne Rostpatina auf der Oberfläche. Bepflanzt man den Bogen dann noch mit weißen und gelben Rosen wirkt er sehr romantisch und verspielt - ein richtiger Blickfang fürs Auge.

Hingegen wirken Rosenbögen aus Holz etwas protzig, sie tragen etwas mehr auf. Man erhält sie aus kesseldruckimprägnierten Fichten- und Tannenholz oder witterungsbeständigen Hölzern wie Lärche, Douglasie und Akazie.

Beim Kauf von Rosenbögen sollten Sie unbedingt auf die Höhe und Durchgangsbreite achten, denn Kletterrosen wachsen in der Regel nicht nur außen herum, sondern auch nach innen. Nach innen wachsende Triebe sollten daher auch regelmäßig entfernt bzw. angebunden werden, damit der Durchgang problemlos passierbar bleibt.

Aufstellen eines Rosenbogens

Ein Rosenbogen muss immer fest im Erdboden verankert werden. Zum einen wegen dem Gewicht der Rosen selbst, aber was noch wichtiger ist: Er soll auch bei Wind standhaft bleiben. Schließlich wirken bei einem Sturm große Kräfte auf den Bogen ein. 

Das Fundament errichten

Für die dauerhafte Platzierung in ungeschützten Bereich oder für die Installierung eines großen Bogens beziehungsweise Pavillons, empfehlen wir Ihnen, ein Fundament zu gießen.

1. Der Rosenbogen wird an seinen Bestimmungsort platziert.

2. Mit einigen Spatenstichen machen Sie eine Markierungen rund um alle  Standfüße.

3. Anschließend werden hier etwa 55 cm tiefe Löcher ausgehoben und in die Mitte eines jeden Loches stellen Sie  jeweils ein 50 cm langes PVC-Rohr mit einem Durchmesser von 200 mm. Die PVC-Rohre dienen als Fundament und verbleiben im Erdboden.

4. Danach füllen Sie in die Löcher bis zum oberen Rand mit erdfeuchtem Beton und verdichten ihn mit einer Holzlatte. Zum Schluss wird die Oberfläche mit einer Mauerkelle noch glattgezogen. Für den Beton kann einfach eine Fertigmischung, die lediglich mit Wasser angefeuchtet werden muss Verwendung finden oder man mischt selbst im Verhältnis 1:4 Zement mit Bausand.

Den Rosenbogen richtig ausrichten

Letztendlich wird der Rosenbogen mit seinen Füssen in den noch feuchten Beton gestellt und mit Hilfe einer Wasserwaage nach allen  Richtungen waagerecht ausgerichtet. Zur Verlängerung der Wasserwaage kann ein Brett als Hilfsmittel verwendet werden.

Rosen düngen

Nach Möglichkeit sollten Sie Ihren Bogen an einem windstillen Tag aufbauen, da er sich sonst sehr schnell verziehen kann. Abhilfe, nicht nur bei Wind, schafft hier eine seitliche Fixierung.

Mitunter bestehen die Standfüße auch aus Metallflanschen mit Schraublöchern, in diesem Fall werden die Füße auf den noch feuchten Beton gestellt und die langen verzinkten Stahlschrauben als Verankerung durch die Bohrungen in das Fundament gedrückt.

Bei einem Rosenbogen aus Holz, sollten Sie die Pfosten vor dem Aufstellen in so genannte Pfostenschuhe oder Einschlaghülsen aus Metall setzen. Diese sind an ihrem unteren Ende mit einem Stahlanker versehen, der dann in das Fundament eingelassen wird.

Rosen pflanzen und richtig überwintern

Nach dem Aushärten des Betons wird das Fundament mit Erde oder Kies abgedeckt, nun kann man auf einer oder auch auf beiden Seiten Rosen setzen. Sie sollten dabei beachten, dass die Veredelungsstelle immer mindestens 5 cm unter der Erde liegt. Für eine ausreichende Nährstoffversorgung kann die Erde mit Humus angereichert werden.

Nach der Pflanzung müssen die Rosen gründlich angegossen werden. Neue Triebe zieht man durch die Sprossen bzw. bindet sie an. Weitere Tipps zum Thema Rosen Pflanzen finden Sie in unserem Rosen Spezial.

Zur Überwinterung werden die Rosen im Herbst mit Erde, Kompost oder Torfmull angehäufelt. Zusätzlich zum Schutz können Sie noch ein dünnes Gartenvlies rund um den Rosenbogen auslegen.

Rosenpflege und Rückschnitt

Regelmäßig müssen die Triebe um den Rosenbogen geflochten werden, ohne sie dabei abzuknicken, denn an den einzelnen Seitentrieben erscheint die Vielzahl an Blüten. In den Monaten März bis Mai ist eine Gabe von speziellen Rosendünger in einer richtigen Dosierung notwendig, auch Kompost ist hier ein guter Dünger.

Zudem sind regelmäßige Wassergaben wichtig, Staunässe ist jedoch unbedingt zu vermeiden.

Der Rückschnitt erfolgt im Frühjahr nach den letzten Frösten, wenn die Rose noch nicht im vollen Wachstum steht. Natürlich müssen auch über das Jahr hinweg alle zu dicht stehenden Triebe entfernt werden, einige dabei direkt in Bodennähe. Hier treibt die Rose sehr schnell wieder frisch aus.

Das Schnittgut kann hervorragend in einem Häcksler zerkleinert und anschließend als Mulch im Garten ausgebracht werden.


Das könnte Sie auch interessieren:

Hier geht es zurück zur Startseite von gartengadgets.de.

Click here to add a comment

Leave a comment: