Rosenpflege im Herbst

Der Herbst steht vor der Tür...und mit ihm die ideale Zeit, sich den Rosen sowie dem Rosen pflanzen zu widmen.

Wir möchten Sie in einem 4-teiligen Rosen-Spezial über folgende Themen informieren:

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    Teil 1: Rosen pflanzen- so geht's richtig
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    Teil 2: Rosenpflege
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    Teil 3: Rosenkrankheiten
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    Teil 4: Rosen vermehren - verschiedene Möglichkeiten

Doch wieso ist die Rose die Königin der Blumen? Wir möchten Sie vorerst über die Geschichte der wunderschönen Pflanze informieren.

Geschichte der Rose – „Königin der Blumen“

Wie fossile Funde belegen gab es bereits vor 25 bis 30 Millionen Jahren auf der nördlichen Erdhalbkugel die ersten Wildrosen.

Diese aparten Blumen galten schon 2700 v. Chr. im Reich der Mitte als beliebte Zierpflanzen und wurden in großen Gärten kultiviert. Charakteristisch für diese Rosen war, dass sie schon damals mehrmals im Jahr blühten.

Wildrose pflege

Nicht nur in China war man von der Lieblichkeit der Rosen angetan, auch im alten Ägypten wurde die „Blume der Blumen“ verehrt, so dass sie 300 v. Chr. sogar der Göttin Isis geweiht wurde.

Daneben spielten sie hier auch eine wichtige Rolle im Totenkult.
Mit aus duftenden Rosen hergestelltem Rosenwasser wurden die reichen Toten vor ihrer letzten Reise ins Jenseits gewaschen. Bis heute sind Rosen nicht nur in Ägypten eine Grabbeigabe.

Seit der Antike ist die Rose auch bei Dichtern Gegenstand in vielen ihrer Werke, so setzte 600 v. Chr. der griechische Dichter Sappo der Rose bereits ein Denkmal. Aus jener Zeit stammt auch der liebevolle Beiname „Königin der Blumen“.

Die Rose - ein Symbol für Reichtum

In ganz Griechenland wurde die Rose als Blume der Götter verehrt, noch heute gilt sie als Symbol der Aphrodite – Göttin der Liebe, des Glücks und Leidenschaft.

Auch im römischen Reich blieb die Rose nicht unentdeckt, schnell avancierte sie hier zu einem Luxusartikel. Sehr begehrt war bei gut betuchten Römer das Rosenöl, aber auch bei Festgelagen durfte die aparte die Blume nicht fehlen.

Die Festsäle wurden über und über mit Rosen dekoriert, sogar das Essen und Trinken mit Rosenblättern verziert. Besonders angetan von den duftenden Blumen war Kaiser Nero.

So drehten sich in seinem berühmten Speisesaal die Decke, sowie die vier Wände und zeigten dabei die Jahreszeiten an und von der Decke rieselten dabei Unmengen Rosenblüten.

Auch Ägyptens Königin Kleopatra, die für ihre Verführungskünste bekannt war, war von der Schönheit der Rosen verzaubert.

So ließ sie vor ihrer ersten Liebesnacht mit Mark Anton den Fußboden ihres Schlafgemachs kniehoch mit Rosenblüten bedecken. Ihr Liebhaber musste erst durch ein Meer von Rosen waten, um sie zu erreichen.

Die Blume der Unschuld

Im Mittelalter stieg die Rose zum Symbol des Christentums auf. Sie galt als Blume der Unschuld und wurde der heiligen Jungfrau Maria geweiht.

Während dieser Zeit rankten sich auch viele Mythen um die „Blume der Blumen“. So kam der Glaube auf, dass die Rosa rubiginosa, die weinrote Rose, ihre Entstehung einem Blutstropfen aus der Dornenkrone des gekreuzigten Jesu zu verdanken hat.

Blume der Unschuld

Daneben machte auch die Bewunderung für die „Königin der Rosen“ vor architektonischen Bauten keinen Halt, sie wurde sprichwörtlich in Form von Rosengebilden in Stein gemeißelt.

Bestes Beispiel hierfür findet man an den Überresten des minoischen Palastes von Knossos auf der Insel Kreta, den wohl ältesten Rosengebilden aus dem Jahre 1450 v. Chr..

Die Tudor-Rose

Sehr beliebt war die Rose auch für Verzierungen auf Wappen, Bannern und auch Münzen.

Im mittelalterlichen England kam der Rose eine ganz besondere Rolle zu. Die Adelshäuser Lancaster und York führten unzählige Rosenkriege. Die Wappen zierte eine Rose, das des Hauses Lancaster eine rote und die weiße Rose stand für das Geschlecht der Yorks.

Geschichte der Rose

Nach etlichen Auseinandersetzungen vereinigten sich schließlich die Adelshäuser, dies wurde durch eine rote Rose mit weißer Mitte, der Tudor- Rose symbolisiert.

Auch heute noch ist diese Rose im Wappen des Vereinigten Königreichs und Kanadas vorhanden.

Die Rose als Heilpflänze

Die Rose war aber nie nur eine reine Zierpflanze, sondern sie wurde in Klostergärten auch als Heilpflanze angebaut und schließlich ebenfalls in der Küche verwendet.

Durch englische und holländische Seefahrer fand die Rose aus dem fernen Osten im 16.und 17. Jahrhundert Verbreitung in ganz Europa. Nach und nach begann nun die europäische Rosenzucht, basierend auf einer Kreuzung der heimischen Wildrose mit chinesischen und persischen Rosen.

Rosenarten

Eine der größten Förderinnen der europäischen Rosenzucht war die Gemahlin Napoleons I., die Kaiserin Josephine.
So konnte man bereits nach dem Tode der Kaiserin in ihren Schlossgärten in Malmaison über 250 verschiedene Rosensorten bewundern.

Nach diesem Vorbild entstanden dann in kürzester Zeit viele weitere Rosengärten wie L`Hays-les Rose und Bagatelle in Frankreich und in London der Rosengarten der Queen Mary und um 1900 das heutige Europa-Rosarium in Sangerhausen mit einer der größten Rosensammlungen der Welt.

Heute sind über 30.000 Rosenarten bekannt und ständig kommen neue Züchtungen hinzu.

Morgen ist es soweit.
 Der erste Teil von unserem Rosen-Spezial geht online:
Rosen pflanzen - so geht's richtig

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