Verantwortungsvoll gärtnern

Ressourcen schützen und gekonnt einsetzen

Das Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz rücken immer mehr in den Fokus. Was Sie als Hobbygärtner tun können, um Ihren Teil beizutragen, erfahren Sie hier!

Ressourcen sparen Gartenarbeit

Kein Garten kann ohne Wasser gepflegt werden - schon gar nicht in warmen Trockenperioden. Doch auch Nährstoffe und eine gewisse Pflege sind gefragt, um die persönlich Oase stehts grün und prachtvoll zu halten. Somit benötigt nahezu jeder Hobbygärtner Wasser, Strom und Düngemittel.


Doch zu Wasser aus dem Hahn, Strom aus der Steckdose und Dünger aus der Tüte gibt es deutlich schonendere, bessere und günstigere Methoden.

Wasser: Regen- statt Trinkwasser

Ein Garten benötigt im Sommer ca. 20 Liter Wasser pro Quadratmeter pro Woche. Bei etwa 20 Wochen im Jahr sind das bei einem durchschnittlichen Garten von 300 m² bis zu 120.000 Liter Wasser.

Rasen Bewässerung


Gerade in trockenen Regionen muss zusätzlich gewässert werden, um das grüne Paradies am Leben zu halten. Viele Gartenbesitzer greifen hier auf Trinkwasser zurück. Wer Trinkwasser zum Wässern nutzt, verschwendet jedoch nicht nur wertvolle Ressourcen, sondern sorgt zusätzlich für hohe Rechnungen.

Wussten Sie, das Regenwasser deutlich besser für Ihre Pflanzen ist, als Trinkwasser aus dem Hahn?

Regentonnen - die bessere Wahl!

Wer einen Garten hat, hat meist auch Platz für eine große Regentonne. In dieser wird das Wasser über die Regenrinnen gesammelt und kann mit Hilfe einer Pumpe direkt an den Gartenschlauch angeschlossen werden. Somit steht der ressourcensparenden Gartenbewässerung nichts mehr im Wege.

Hier finden Sie weitere Infos, wenn Sie Ihren Garten mit einer Regentonnenpumpe bewässern möchten. 

Sonne: Solarenergie nutzen

Viele Haushalte verfügen bereits über Solarkollektoren oder Fotovoltaik-Anlagen auf dem Dach. Sie gehören dazu? Sehr vorbildlich!

Doch Sie können noch mehr tun: Die Kraft der Sonne für Ihre Gartenarbeit nutzen.

Solarzelle Garten

So können Sie den selbst erzeugten Strom für das Betreiben kleinerer Gartengeräte nutzen, Akkus aufladen oder Ihre Regenfasspumpe antreiben.

Kleine Solaranlagen (die etwas bewirken) gibt es bereits ab circa 500 Euro im Fachhandel.

Natürliche Düngemittel statt Chemiekäulen

Der Garten ist ein eigenes, kleines Ökosystem. Um dieses aufrecht zu erhalten, sollten Sie auf chemische Düngemittel verzichten und stattdessen natürlichen, chemiefreien Dünger verwenden.

Ganz besonders gut eignet sich Komposterde. Komposterde ist reich an Nährstoffen und kann ideal eingesetzt werden, um die Gartenerde in Beeten anzureichern. 

Kompost anlegen

Mischen Sie, wenn Sie Neupflanzungen vornehmen, immer etwas Kompost in die Erde, um den Neuzugang in Ihrem Garten zu "füttern". So garantieren Sie von Anfang an einen guten Nährstoffgehalt im Boden, der bei Bedarf durch weitere, spezielle Bio-Düngemittel erweitert werden kann.

Vorteilhaft ist diese Methode nicht nur, weil Sie Ihren Pflanzen natürliche und reichhaltige Nährstoffe zufügen, sondern auch, weil Sie Ihren Bio-Abfall direkt im Garten entsorgen und nützlich machen können.

Das könnte Sie auch interessieren:

Bilder: Pixabay.com

Hier geht es zurück zur Startseite von gartengadgets.de.